Vorbereitungen Asienreise

Einleitung:

Die Bretonin http://www.gif-animationen.de/wp-content/gallery/fahrraeder/fahrraeder-16.gif und der Schwabe mit dem Fahrrad unterwegs nach Asien!

Am 8.7.13 fuhren wir los! Richtung Osten mit Gegenwind…

Unser Plan A wäre zunächst folgende Route:

Über die schwäbische Alb nach Ulm, dann die Donau entlang bis Budapest. Durch Ungarn, über die Karpaten in die Ukraine und dann mit der Fähre über das Schwarze Meer nach Georgien, und noch vieeel weiter…

Unser Ziel?

Eigentlich wollen wir bis Hanoi kommen. Dieses Ziel ergab sich nachdem wir letzten Herbst im Fahrrad Weltführer (Reise Know-How.ISBN:3-89662-304-4) gelesen hatten, dass man unbedingt ein Ziel braucht!
Ein Vortrag an der VHS Herrenberg-Haslach über Vietnam tat ein übriges. Wir waren fasziniert und Ha Noi wir kommen war geboren. Außerdem klingt es so schön schwäbisch :-)

Zu den berühmten „W’s“ (warum, wo, wann, ….):

Es ist ein uralter Traum von uns beiden die Welt mit viel Zeit zu bereisen. Unsere Lebenssituation gestaltete sich so, dass es uns nun möglich ist diesen Traum zu erfüllen. Wir wählten das Reisemittel Fahrrad, da wir ein Gefühl für Raum und Zeit entwickeln wollen. Man kommt nicht zu schnell voran, erreicht auch abgelegenere Gegenden und hat keine laufenden Kosten (hoffentlich nicht zu viele Reparaturen, da wir uns nicht um Sponsoring oder Werbung bemühen werden).
Unsere Wohnung werden wir bis zur Abfahrt aufgelöst haben – im Tausch gegen Zelt, Pensionen und Warm Showers (http://de.warmshowers.org/).
Unsere Arbeit ruht bzw. ist gekündigt und für unsere Yogakurse haben wir tolle Lehrer/innen gefunden.

Die Reiseroute steht nur grob und wir führen Kartenmaterial in Papierform (ja das gibt es noch!!) mit. Wir wollen auch viel wandern und besichtigen und hoffen auf schöne Kontakte, die sich unterwegs ergeben können.
Sollte es mit dem Rad mal nicht weitergehen, werden wir uns aber auch nicht scheuen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Wir wählten Asien bzw. einen Teil der alten Seidenstraße. Diese Route interessierte uns schon lange. Es erschien uns auch weniger anstrengend als afrikanische Länder und wir wollten auf jeden Fall nicht von Zuhause aus losfliegen. Auch gibt es schon jede Menge Infos von anderen Radreisenden über diese Route/Richtung.
Vielen Dank dafür! – siehe unter links –

Wer interessiert am Lesen ist, dem wünschen wir viel Spass!

Über Tipps und Erfahrungen anderer Radreisender freuen wir uns.

Agnès und Martin

 

Vorbereitungen:

Am 9. Februar 2013 haben wir an den Gönninger Seen bei ca. -10C gezeltet.

Unsere Exped Synmat Luftmatrazen haben sich ganz toll bewährt!

Das Aldi Zelt hat keine Stalagtite gebildet!

Der Schlafsack von Martin: Deuter Comfort -10C war schön kuschelig, der von Agnès:Deuter Comfort 0C war ein bischen kalt.

Alles In allem gut gelaufen!

Zelten bei den Gönninger Seen bei -10 Grad.

Zelten bei den Gönninger Seen bei -10 Grad.

Über Ostern 2013 sind wir von Tuttlingen aus an der Donau entlang nach Riedlingen geradelt. Wir hatten 2 Nächte im Zelt bei Minusgraden und tagsüber zwischen 0 Grad und 2 Grad.

Unseren Benzinkocher MSR Whisperlite International den wir das erste Mal getestet haben, hat vor dem 3. Gebrauch den „Geist aufgegeben“. Später beim Versuch ihn zu Reinigen konnte man das Kabel zur Benzinzufuhr nicht entfernen. Wir haben ihn zurückgeschickt, Wochen später als repariert zurückbekommen. Der selbe Mangel war jedoch nicht behoben, so dass wir Rückerstattung verlangten. Für uns war dieser Kocher ein Flopp.

3 Wochen vor der Abfahrt sind wir im Besitz eines Benzinkochers der Marke Optimus Nova. Wir haben keine Zeit mehr ihn ausgiebig zu testen.

Der Campingplatz in Sigmaringen  hatte geöffnet und man hat uns sehr freundlich empfangen. Wir waren die einzigen Camper und bekamen die Duschmarken gratis. Zu empfehlen ist auch das dortige Lokal „Palmengarten“.

 

Ostern 2013, morgens an der Donau.

Ostern 2013, morgens an der Donau.

Donauradweg kurz vor Sigmaringen

Donauradweg kurz vor Sigmaringen

Ein Dankeschön!

Mittlerweile haben wir unsere Möbel und viele Kisten bei Freunden eingelagert. Für die schönen Plätze wollen wir vor allem Gabi, Gerd und Luki mit seinen Eltern danken.

Auch ein großes Dankeschön an die Arbeitskollegen, die Teilnehmer der Französischkurse und Yogakurse sowie an unsere Freunde für die vielen Müsliriegel, Studentenfutter, Schokolade, Traubenzucker, Pflaster, Flickzeug, Gutscheine für Fahrradteile und und und…vor allem auch für die guten Wünsche von euch!