Algarve

Algarve

Sehr schnell stellen wir fest, dass uns Portugal etwas besser gefällt. Es ist einfach ursprünglicher, weniger Zäune und mehr Natur, selbst im Süden der Algarve, wo sich in der Hauptsaison etliche Touristen tummeln. Auch liegt deutlich weniger Müll am Straßenrand als in Spanien.
Wir bummeln durch Tavira, mit seinen gefliesten Hausfassaden, mächtigen Steinbrücken und schönen grünen Parks. Alles blüht! Die Küste ist an diesem Abschnitt sehr flach und es weht ein ordentlicher Wind über die vielen Golfplätze, die überwiegend von Engländern bespielt werden, die hier in Kolonien leben. Auch die Supermärkte führen viele englische Produkte.

Bacalhau

Bacalhau

Wir wollen die komplette algarvische Küste abradeln und viele Buchten und Strände besuchen.
Die rotfarbene Steilküste beginnt in Quarteira, wo wir zwei Nächte bei Joao bleiben.
Weiter westlich, in Benagil, spazieren wir oberhalb der malerischen Klippen und bestaunen die Felsformationen die Wind und Meer geschaffen haben. Felsbögen, steile Schluchten, Grotten und Höhlen, die man mit dem Boot befahren kann. Die Küste ist hier wild und nicht zugebaut.

Benagil

Benagil

Aus dem Touristenrummel sticht das kleine Fischerdorf Alvor heraus, wo jetzt in der Nebensaison fast nichts los ist.

Freunde haben uns den kleinen Ort Salema empfohlen, was sich als wirkliches Highlight entpuppt. Wir wandern zu wunderschönen einsamen Stränden, von Bucht zu Bucht, finden Abkühlung im super klaren Meer und auf dem schattigen Eco Camping Salema, wo wir uns leckere Fischsteaks bruzzeln und mit kaltem Vino Verde vertilgen.

Salema

Salema

Vila do Bispo entwickelte sich zu einem alternativen Dörfchen, mit netten Cafes und einem klasse Marktladen, wo wir uns mit leckeren Queiso de Cabra Curado und Orangenblütenhonig eindecken. Von da sind es nur noch wenige Kilometer bis Sagres und Cabo de S. Vicente dem westlichsten Punkt der windumtosten Küste.

Vila do Bispo

Vila do Bispo

Überhaupt bläst der Wind vorwiegend aus Nordwest, so dass wir uns zur Erholung immer wieder leckeren prtugiesischen Kaffee (Bica für ca. 60 Cent) mit kalorienreichèn Pastel da Nata gönnen müssen.

Pastel de Nata

Pastel de Nata

Der absolute Höhepunkt ist für uns der Küstenabschnitt zwischen Sagres und Odeceixe mit den vielen Steilküsten und Buchten dazwischen. Auch große Strände für Surfer sind dort zu finden. Es ist wenig bebaut und wir machen wunderschöne Wanderungen entlang der Küste, wo zu dieser Jahreszeit alles prächtig blüht. Nicht versäumen sollte ein Portugalreisender die Steilküste um Carrapeira, wo wir eine größere Wanderung machen. Auch bei Amoreira bietet uns die Küste atemberaubende Ausblicke.

Amoreira

Amoreira

Bei Odeceixe bildet der Rio de Seixe die Grenze zu der portugiesischen Provinz Alentejo. Wir haben die Wahl mit vielen anderen Touristen im Meer oder im Fluss zu baden.

Fotos zu Algarve: